PR-Trends 2022

PR-Trends 2022

Das vergangene Pandemie-Jahr war ein Beschleunigungsturbo für viele Entwick­lungen und Veränderungen, die auch die PR-Landschaft prägen. Doch wie stellt sich die Kommunikationslandschaft in diesem Jahr dar? Kein Jahr ohne neue Trends. Wir geben Einblicke und Orientierungshilfen, wie die PR-Trends 2022 aussehen und worauf Unternehmen bei ihrer Kommunikation unbedingt den Fokus setzen sollten.

Content Seeding bezieht stärker die Zielgruppe ein

Content Seeding liegt eindeutig im Trend. Diese Werbeform des Content Marketings ist die Antwort auf eine vernetzte und internationale Medienlandschaft. Content Seeding sorgt für die gezielte Platzierung von Inhalten in digitalen Medien. Ziel ist es, dass sich der Content selbständig verbreitet und Traffic erzeugt. Das Besondere: Die Empfänger einer solchen Botschaft teilen und kommentieren diese auf den unter­schiedlichen Kanälen und werden so selbst zum Sender. Werbetreibende profitieren von dem in den Content Seeding-Netzwerken erzeugten Vertrauen.

Crossmedia-PR wird immer relevanter

Content wird heute nicht mehr ausschließlich für ein bestimmtes Medium konzipiert, sondern bespielt verschiedene Kanäle, auf denen die Zielgruppe anzutreffen ist. PR-Marketer müssen daher umfassend denken. Die verschiedenen Kanäle wachsen zusammen und die Schnittstellen werden immer größer. Die Kommunikation sollte daher auf allen Ebenen abgestimmt werden. Wesentlich dabei ist eine einheitliche Botschaft.

Recruiting zunehmend im Fokus

2022 nimmt der Bedarf an Fachkräften weiter zu. Mehr als 1,2 Millionen Stellen sind in Deutschland derzeit unbesetzt. Klassische Anzeigen- und Jobportale funktionieren immer weniger. Daher investieren Unternehmen in neue Recruiting-Möglichkeiten, die sich auch über die PR- und Marketing-Maßnahmen erstrecken. Immer mehr Unternehmen erkennen dabei die Chancen, die ihnen Social-Media-Recruiting bietet.  In diesem Bereich wächst auch das Media-Budget, denn ohne bezahlte Werbung in den sozialen Netzwerken wird es Unternehmen nicht gelingen, geeignete Kandidaten für sich zu gewinnen. Auch die Marketingbudgets für Employer Branding steigen dementsprechend.

Datengetriebene PR nimmt zu

2022 wird zunehmend stark von digitalen Arbeitsmethoden und Geschäfts­praktiken geprägt. Die persönlichen Gesprächstermine vor Ort sowie die klassischen Fach­messen werden zunehmend durch adäquate Formate im digitalen Raum ersetzt. Um Kunden und strategische Partner zu gewinnen, konzentrieren sich Unternehmen darauf, ihre digitale Lead-Generierung auszubauen und zu optimieren. Strategisches Ziel ist es, qualitativ hochwertige Analysedaten von potenziellen Kunden zu bündeln. Diese können dann für wirksame Kommunikations­maßnahmen eingesetzt werden. Auch KI-Technologien werden in diesem Zuge eine zunehmend wichtige Rolle für die Öffentlichkeitsarbeit spielen.

Green Marketing wird zum Muss

Die Vermeidung von Abfall, CO2-Emissionen und sonstigen Belastungen wird ein immer größeres Thema für Unternehmen, auch in der Kundenkommunikation. Die Verbraucher möchten wissen, was das Unternehmen dafür bzw. dagegen tut. Bei der Unternehmenskommunikation kommt es daher auf Faktentreue, Überzeugungskraft und Glaubwürdigkeit an.

Soziale und politische Positionierung fördert Umsatz

Von Marken und Unternehmen wird zunehmend erwartet, dass sie sich bei sozialen und politischen Themen positionieren, wenn der Zeitpunkt dafür angezeigt ist. Stich­worte sind Fridays for Future und Black Lives Matter. Laut einer McKinsey-Studie generieren Unternehmen, die Nachhaltigkeitsthemen und soziale Themen wie Gender Equality, Diversität, Inklusion & Co. in ihre Kommunikation einbeziehen, 19% mehr Umsatz.

Mehr Kooperationen mit Influencern und Opinion Leaders

Influencer, YouTube-Stars oder Blogger können als externe Multiplikatoren dienen, sofern inhaltlich verwandt und relevant. Sie fungieren längst nicht mehr nur als Testimo­nials, sondern sind von der Erstellung bis zur Verteilung der PR-Inhalte fester Bestandteil der Kommunikationsstrategie. Multipli­katoren werden in Zukunft verstärkt in die Markenkommunikation des Unternehmens involviert, um das Markenimage aktiv mitzugestalten.

Podcasts und Videos immer gefragter

Mittlerweile gehört der Podcast zum guten Ton im Content-Mix eines Unternehmens. Alleine in Deutschland gibt es über 12.000 Formate bei einer potenziellen Hörer­schaft, die derzeit rund 10 Millionen Menschen umfasst. Neben Hörbarem wird auch zunehmend Bewegtbild konsumiert. Gerade in den sozialen Netzwerken spielt daher Video-Content eine immer größere Rolle.

Wenn Sie mehr darüber erfahren oder gemeinsam mit uns Ihre PR-Strategie definieren und umsetzen möchten, freuen wir uns über Ihre Nachricht an: pr@punctum-pr.de